Wenn ihr schon einmal ein Employee-Advocacy-Programm bei eurem oder eurer CEO gepitcht und dafür nur ein höflich-skeptisches Nicken bekommen habt, seid ihr definitiv nicht allein.
Für viele Führungskräfte klingt Employee Advocacy nach einem weiteren Marketing-Experiment in den sozialen Medien: nett gemeint, aber ohne echten Business-Effekt. Doch das ist ein Missverständnis. Richtig umgesetzt ist Employee Advocacy ein hoch skalierbarer Wachstumstreiber und einer der effizientesten Kommunikationskanäle, die Unternehmen heute nutzen können.
Die Voraussetzung: Ihr präsentiert es so, wie CEOs denken – faktenbasiert, wachstumsorientiert und mit klar erkennbarem ROI.
In diesem Artikel zeigen wir euch, wie ihr euren Employee Advocacy CEO Pitch so gestaltet, dass er wirklich überzeugt.
- 1. Startet mit Business Impact – nicht mit Engagement-Metriken
- 2. Positioniert Advocacy als Wachstumsmotor – nicht als Kampagne
- 3. Zeigt den Impact auf das gesamte Unternehmen – nicht nur auf Marketing
- 4. Beweist, dass Advocacy bessere Ergebnisse bei weniger Budget liefert
- 5. Verknüpft Advocacy mit strategischen Unternehmenszielen – nicht mit Bauchgefühl
- 6. Liefert Beweise – nicht Versprechen
- Fazit: Wie ihr die Geschäftsführung von Mitarbeiterbotschafter:innen überzeugt
- Wie Haiilo Advocacy euch unterstützt
1. Startet mit Business Impact – nicht mit Engagement-Metriken
Likes, Shares oder Reichweite auf Social-Media-Kanälen wie LinkedIn sind für CEOs keine Entscheidungsgrundlage. Entscheidend sind Wachstum, Vertrauen und Effizienz.
Sätze wie „Unsere Posts performen besser, wenn Mitarbeitende sie teilen” sind in etwa so zielführend, als würdet ihr eurem Finanzvorstand erzählen, eure neue Software sei „wirklich intuitiv”. Das liefert keinen Business Case und damit auch keinen Employee Advocacy Buy-in.
Stattdessen braucht ihr harte Fakten, die verdeutlichen, warum Mitarbeitende als Wachstumskanal und starke Social-Selling-Hebel wirken:
- Inhalte, die Mitarbeitende teilen, konvertieren 7-mal höher als Marken-Content.
- 92 % der Kund:innen vertrauen Empfehlungen von Personen, die sie kennen, mehr als klassischen Markenbotschaften.
- 77 % der Käufer:innen lassen sich nachweislich durch persönliche Empfehlungen beeinflussen.
Wenn ihr Employee Advocacy als effiziente Möglichkeit darstellt, Reichweite, Glaubwürdigkeit und Conversion zu skalieren, ohne die Ausgaben zu erhöhen, verändert das sofort die gesamte Gesprächsebene.
Ihr bittet nicht um mehr Marketingbudget. Ihr zeigt, dass es einen smarteren Weg gibt, vorhandene Ressourcen zu nutzen. Genau das macht einen überzeugenden Employee Advocacy Business Case aus.
2. Positioniert Advocacy als Wachstumsmotor – nicht als Kampagne
CEOs unterstützen Systeme, die langfristig Wert schaffen, keine kurzfristigen Experimente.
Employee Advocacy ist kein Pilotprojekt und keine Kampagne, sondern eine skalierbare Kanal- und Content-Strategie, die mit jedem geteilten Beitrag, jeder aktivierten Mitarbeiterstimme und jedem neuen Touchpoint kontinuierlich Wirkung entfaltet:
- Mehr glaubwürdige Reichweite = mehr Inbound-Möglichkeiten
- Mehr Stimmen aus dem Unternehmen = stärkere Markenvertrautheit
- Mehr Vertrautheit = schnellere Deals und effizientere Recruiting-Prozesse
So wird deutlich: Employee Advocacy ist kein „Nice-to-have“, sondern ein Wachstumskanal, der Vertrauen skaliert, ohne dabei die Ausgaben in die Höhe zu treiben.
💡 Lesetipp: Wie Marketing in einer Welt voller Misstrauen glaubwürdig bleibt
Sobald Führungskräfte erkennen, dass Inhalte von Mitarbeitenden hochwertigere Leads anziehen und Prozesse in vielen Bereichen effizienter machen, wird aus einer vermeintlichen Marketing-Initiative ein strategischer Wachstumstreiber für das gesamte Unternehmen.
3. Zeigt den Impact auf das gesamte Unternehmen – nicht nur auf Marketing
Euer Vorstand betrachtet das Unternehmen als vernetztes System. Genau hier setzt Employee Advocacy an: Es liefert Mehrwert für mehrere Teams zugleich.
So verbindet ihr die Punkte im Pitch:
- Marketing senkt die Customer Acquisition Cost (CAC) und steigert die Wirkung auf die Pipeline.
- Sales profitiert von „Warm Outreach“, also von vorgewärmten, vertrauensbasierten Kontakten, höheren Antwortquoten und kürzeren Sales-Zyklen.
- HR & Employer Branding stärkt die Arbeitgebermarke, erhält mehr Empfehlungen und besetzt Rollen schneller.
- Interne Kommunikation sorgt für konsistente Botschaften und mehr Sichtbarkeit über Regionen und Kanäle hinweg.
Denn alles, was gut für die Markenwahrnehmung ist, wirkt meist genauso positiv auf Recruiting, Reputation und Umsatz.
4. Beweist, dass Advocacy bessere Ergebnisse bei weniger Budget liefert
Marketingkosten steigen, Paid Social wird teurer und die organische Reichweite sinkt. Das ist CEOs schmerzhaft bewusst.
Employee Advocacy dreht die Gleichung um:
- Mitarbeitende werden zum eigenen Distributionsnetzwerk.
- Eure Inhalte erzielen Reichweiten, die Paid kaum abbilden kann.
- Vertrauen entsteht dort, wo klassische Werbung immer weniger triggert.
Wenn ihr eure Abhängigkeit von Paid Media um nur 20 bis 30 % reduziert, spart ihr monatlich schnell fünfstellige Beträge. Kombiniert mit höheren Conversion Rates und dem größeren Vertrauen in Inhalte, die von Mitarbeitenden geteilt werden, spricht das eine sehr klare Sprache.
Damit wird der CEO Buy-in für euer Employee-Advocacy-Programm zu einer Frage smarter Ressourcenallokation, nicht zu einer Budgeterweiterung.
5. Verknüpft Advocacy mit strategischen Unternehmenszielen – nicht mit Bauchgefühl
CEOs investieren in Maßnahmen, die langfristige Wettbewerbsvorteile sichern.
Also verabschiedet euch von der Erzählung „damit sind Menschen online aktiver“ und verknüpft Employee Advocacy stattdessen mit strategischen Ergebnissen, die im Management längst Prioritäten sind:
- Sichtbarkeit: Das Unternehmen schneller und gezielter vor die richtigen Zielgruppen bringen
- Talentgewinnung: Mitarbeitende zu glaubwürdigen Magneten für Top-Kandidat:innen machen
- Effizienz: Die Abhängigkeit von Paid Media reduzieren und Ressourcenverschwendung in der Content-Produktion vermeiden
- Reputation: Vertrauen, Nähe und Markenbindung aufbauen
Diese Effekte entstehen nicht erst am Markt: Eine starke Marke beginnt immer im Inneren des Unternehmens. Wenn Mitarbeitende eure Identität mittragen und eure Botschaften glaubwürdig nach außen spiegeln, verstärkt das alle abteilungsübergreifenden Ziele – von Recruiting über Sales bis hin zur internen und externen Kommunikation. Hier geht es um nachhaltige Wettbewerbsvorteile.
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Jeder glaubwürdige Post, jede authentische Story und jede Teilhabe eurer Kolleg:innen stärkt eure Marke. Und Markenstärke – das wissen alle CEOs – zahlt sich über Jahre hinweg aus.
6. Liefert Beweise – nicht Versprechen
CEOs wollen sichtbare Resultate, keine Visionen.
Deshalb empfehlen wir: Klein anfangen. Daten sammeln. Wirkung beweisen.
Startet mit einem Pilot – etwa mit einem Standort, einem Team oder einer bestimmten Rolle – und messt dann:
- Teilnahmequote: Wie viele Mitarbeitende haben aktiv mitgemacht?
- Organische Reichweite: Wie weit sind die Inhalte tatsächlich gekommen?
- Traffic und Leads: Welche konkreten Business-Ergebnisse wurden erzielt?
Mit diesen Zahlen wirkt euer Employee Advocacy CEO Pitch plötzlich nicht mehr hypothetisch, sondern unwiderlegbar.
Fazit: Wie ihr die Geschäftsführung von Mitarbeiterbotschafter:innen überzeugt
Richtig umgesetzt stärkt Employee Advocacy das Markenvertrauen, senkt Marketingkosten, beschleunigt Verkaufsprozesse, stärkt die Unternehmenskultur, erhöht eure Attraktivität als Arbeitgeber und zieht Top-Talente an – alles gleichzeitig und skalierbar.
Und wenn ihr diesen Impact mit Zahlen belegen könnt, wird eure Geschäftsführung nicht nur zustimmen, sondern das Programm aktiv selbst vorantreiben.
Wie Haiilo Advocacy euch unterstützt
Haiilo Advocacy macht eure Mitarbeitenden zu authentischen Markenbotschafter:innen – und zu eurem vertrauenswürdigsten Wachstumskanal.
Mit 1-Klick-Sharing, KI-gestützten Content-Vorschlägen und integrierten Freigaben wird Employee Advocacy leichter umzusetzen, sicher zu skalieren und eindeutig messbar.
Eure Reichweite wächst. Eure Paid-Kosten für Social-Media-Marketing sinken. Und eure Geschäftsführung versteht sofort den Mehrwert.